Agendagruppe Klimaschutz

 

Hanspeter Boos

Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben.

 

Martin Heinze

Wenn meine Enkel mich eines Tages fragen sollten: „Was hast Du gemacht angesichts der allgemein verbreiteten zerstörerischen Lebensweise auf unsere Kosten ?“, dann will ich sagen können: „Ich habe mich bemüht.“

 

Anja Ender

Egoistisch? Ich? Na klar! Es geht um den Erhalt meines Lebensraumes und den meiner Familie. Wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich gern für die klimafreundlichere Variante. Meistens zumindest und immer öfter.

 

Lothar Macht

Alle sagten immer „Das geht nicht“, aber dann kam einer, der das nicht wusste – und hat es einfach gemacht … und „es geht“.

 

Werner Lampe

Agendagruppe „Klimaschutz“ nimmt an weiteren Demos teil

Am 22. Oktober 2021 nahmen Mitglieder der Agendagruppe „Klimaschutz“ an zwei Orten am Klimastreik von Fridays for Future teil: Hanspeter Boos und Martin Heinze in Bockhorn (links) und Anja Ender in Berlin (mitte, rechts).

Agendagruppe „Klimaschutz“ fährt mit der Bahn zum Klimastreik

Vorwiegend mit der Bahn, darunter vier Mitglieder der Agendagruppe, fuhren insgesamt 19 Varelerinnen und Vareler am 25. September 2021 zum „Klimastreik“ nach Oldenburg, um die jugen Generation in ihrem Kampf für eine lebenswerte Zukunft zu unterstützen. Rund 4000 Menschen gingen in Oldenburg an diesem Tag auf die Straße. Sie waren der Einladung von „Fridays for Future“ gefolgt. Zwei Tage vor der Bundestagswahl wollten sie auch ruck auf die Politik ausüben und ihren Forderungen noch einmal Gehör verschaffen: die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels bei der Klimaerwärmung, ein früherer Kohleausstieg als 2038 und ein radikales Umdenken in der Gesellschaft. „System Change not Climate Change“ – ein Wandel im System anstatt Klimawandel – war eins der Leitsätze des Protests. Klimagerechtigkeit, und zwar jetzt sofort: Das war die laut und deutlich zu hörende Botschaft der Menschen, die am Freitag dem Aufruf von „Fridays for Future“ gefolgt sind und sich dem achten globalen Klimastreik in Oldenburg angeschlossen haben.

Klimademo in Jever

Zwei Mitglieder der Agendagruppe „Klimaschutz“ haben an der Klimademo am 11. September 2021 in Jever teilgenommen:

Agendagruppe „Klimaschutz“: Antreiber der Energiewende in Varel

Liegenschaften von Stadt und Kreis

1. Stellungnahmen zu:
1.1 PV auf GS Langendamm
1.2 Energetische Modernisierung des LMG
1.3 Neubau Heinz-Neukäter-Schule
1.4 Erweiterung GS Schlossplatz

1.5 Sportplatz Langendamm

1.6 Neubau 12-Familienkomplex Bahnhofstr.
1.7 Solarthermie auf Gebäude Städt. Campingplatz

2.1 Energetische Betrachtung des Meerwasserquellbads
2.2 Impuls: Heizen mittels Wärmepumpe (Sole-Nutzung) ?

3. Anmahnung & Bewertung der überfälligen Energieausweise
4. Mitarbeit in der Fokusberatung

5. Feststellung der PV-Unterrepräsentanz bei Lk-Liegenschaften im Südkreis

6. Basis-Papier „Standards bei Öffentl. Neubauten“
7. Anstoß & Förderung NWZ-Serie „Es geht auch Öko“
8. Anstoß: Energetische Muster-Sanierung der Börse
9. Leserbriefe & Nutzung der Bürgerfragestunde zur Rolle der SDGs in der Kommunalpolitik

10. Leserbriefe zu Earth Hour (Abdruck im Friebo)
11. Hallenbad-Analyse: Verbrauch & Verifizierung der Effizienzmaßnahmen

Verkehrswende

1. Auswertung ADFC-Klima-Test

2. Stellungnahme Straßenplanung Mühlenteich-B 437

3. Mitarbeit Radfahrkonzept
4. Dangast-Verkehrskonzept mit BI abgestimmt & vorgestellt
5. Erste Befassung mit „Alte Bahntrassen zu Freizeit-Radstrecken“

M.H. 15.04.21

Agendagruppe „Klimaschutz“ auf der KLIMAtour am 24.04.2021

Das Diagramm im Hintergrund des Demo-Plakates der Agendagruppe „Klimaschutz“ zeigt die Jahrestemperaturen von 1881 – 2019 in senkrechten Streifen, bezogen auf das Jahresmittel der Dekade 1961-1970. Ist ein Jahr kälter als der Bezugsdurchschnitt, ist es blau (hell oder dunkel). Ist das Jahr wärmer als der Durchschnitt, ist es rot (hell oder dunkel). Die letzten mehr als hundert Jahre zeigen einen deutlichen Temperatur-Trend

Die Nordsee steigt – ja und ?

Jeder weiß, dass im Zuge der Erderwärmung der Meeresspiegel steigt. Küstenschutz und Wissenschaft machen sich seit langem Gedanken (zum Beispiel „Kurswechsel Küste“), aber für die große Mehrheit der Vareler ist das bisher kein Thema. Die Kommunalpolitiker sind erst neuerdings – nach einer Fokusberatung – zu Beschlüssen bereit gewesen, die die Energiewende in Varel voran bringen. Vareler, denen die grundlegende NLWKN-Karte der Überschwemmungsgefahren vorgelegt wurde, reagierten wie folgt:

„Ach, das erlebe ich nicht mehr.“ oder

„Ich wohne so hoch, da kommt das Wasser nicht mehr hin.“

Weder die Lebensbedingungen der kommenden Generationen noch die Tatsache, dass der Geestsporn erstmal trocken bleibt, während die Umgebung weitgehend zur Salzwüste wird, sind Motive für die Übernahme von Klimaverantwortung. Was ist da zu machen ?